Gua Sha

Gua Sha

Bei dieser Art von «Massage» wird die Haut zuerst eingeölt danach mit einem Büffelhorn, Löffel oder ähnlichem Werkzeug ohne Kanten mehrere Male über die betroffene Stelle gerieben. Gua bedeutet Schaben/Sha Hautrötung. Mit der Gua Sha Behandlung wird absichtlich eine Hautrötung provoziert, damit wird versucht den pathogenen Faktor an die Oberfläche zu bringen und so den krankheitsauslösenden Faktor zu eliminieren.

Die Haut wird dabei nicht verletzt, oft erscheinen aber Petechien (blaue Flecken) unter der Haut (zeigt wie viel Sha vorhanden ist), die nach 2–4 Tagen wieder verschwinden. Meist erlebt der Patient bereits bei der ersten Behandlung eine spontane Erleichterung. Gua Sha wirkt unter anderem Durchblutungsfördernd und Entspannend.

Achtung! Nach der Gua Sha Behandlung muss darauf geachtet werden, dass die behandelte Stelle gut mit einem Halstuch oder Pullover abgedeckt ist da die Poren geöffnet sind. Diese Technik fördert das Schwitzen und das Sha kann austreten, es können aber auch leicht andere pathogene Faktoren eintreten, deshalb gut schützen.