KLASSISCHE AKUPUNKTUR

TCM

In der TCM ist das Wissen von YIN und YANG für die Therapie direkt anwendbar. Ziel ist: YIN und YANG in Menge und Qualität zu verbessern und «wieder» in Harmonie zu bringen.

 

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine Jahrtausend alte chinesische Heilmethode. Sie steht für die Behandlung bestimmter Körperpunkte mit Nadeln welche den Organismus dazu anregen, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Behandlung erfolgt durch das Setzen von dünnen Nadeln auf spezifischen Akupunkturpunkten. Dabei werden die Selbstheilungskräfte aktiviert – Gesundheit und Wohlbefinden werden auf natürliche Weise gefördert.

Die Akupunktur wirkt gezielt über spezifische Punkte am Körper und beeinflusst so die verschiedenen Körperfunktionen. Ziel der Behandlung ist, durch das unterschiedlich tiefe Einstechen der Nadeln an den Akupunkturpunkten das Qi (Energiefluss) in seinem Wegesystem zu erreichen und zu modellieren und YIN und YANG in Menge und Qualität zu verbessern und «wieder» in Harmonie zu bringen.

Beim Einstich kann ein unterschiedlich stark ausgeprägtes, dumpfes, ziehendes Gefühl, ein Kribbeln, ein leichtes Taubheitsgefühl, eine kurze elektrische Sensation oder eine Wärmeempfindung entstehen, die zum Teil ausstrahlen kann.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Es werden Behandlungsserien von 10–12 Sitzungen empfohlen. Danach kann eingeschätzt werden, welchen Effekt durch die Therapie erreicht worden ist, und welche Erfolgschancen eine Fortführung der Behandlung haben könnte. Allgemein kann man sagen, dass je länger eine Disharmonie besteht, desto länger wird es dauern, um sie zu behandeln.

Ist Akupunktur sicher?

Absolut. Gut ausgebildete Akupunkteure sind darauf geschult zu wissen, wie die einzelnen Punkte exakt genadelt werden. Negative Folgen einer Behandlung sind deshalb äusserst selten. Für die Akupunktur werden nur sterile Einwegnadeln verwendet

 Wie fühlt man sich nach einer Akupunkturbehandlung?

Viele Patienten berichten, dass sie sich nach einer Akupunkturbehandlung ausgeglichen, entspannt und ruhig fühlen. Bei Schmerzbehandlungen kann direkt nach der Behandlung eine Verbesserung festgestellt werden.

 

Liste der WHO

Liste der Erkrankungen, die laut WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) mit Akupunktur behandelt werden können:

Bronchopulmonale Erkrankungen:

Bronchitis

Pseudokrupp

Hyperreagibles Bronchialsystem

Asthma bronchiale

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Funktionelle Herzerkrankungen

Herzrhythmusstörungen

Angina pectoris, koronare Herzerkrankung

Hypertonie

Hypotonie

Durchblutungsstörungen

Gynäkologische Krankheitsbilder:

Zyklusstörungen, Dysmenorrhoe

Prämenstruelles Syndrom

Klimakterisches Syndrom

Mastopathie

Fertilitätsstörungen, Frigidität

Geburtsvorbereitung, Geburtseinleitung, Geburtserleichterung

Laktationsstörungen

Neurologische Erkrankungen:

Migräne

Spannungskopfschmerz

Trigeminusneuralgie

Atypischer Gesichtsschmerz

Interkostalneuralgie

Zosterneuralgie

Phantomschmerz

Polyneuropathie, Parästhesien

Lähmungen, Fazialisparese

Gastrointestinale Erkrankungen:

Funktionelle Magen-Darm-Störungen

Singultus, Hyperemesis

Ösophagitis, Gastritis, Gastroenteritis

Ulcus ventriculi, Ulcus duodeni

Cholezystitis

Hepatitis

Obstipation, Diarrhoe

Colon irritabile (Reizdarm)

Colitis ulcerosa

Morbus Crohn

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems:

Myofasziale Schmerzsyndrome

Radikulärsyndrome

Pseudoradikulärsyndrome

Arthralgien, Arthrosen, Arthritis, rheumatoide Arthritis

HWS-Syndrom, Tortikollis

BWS-Syndrom

LWS-Syndrom, Lumbago, Ischialgie

Schulter-Arm-Syndrom, Periarthritis humeroscapularis

Epikondylopathien

Karpaltunnelsyndrom

Koxarthrose, Koxalgie

Gonarthrose, Gonalgie

Tendinopathien (Erkrankungen der Sehnen, z.B. Tennis-Ellenbogen, Achillessehnen-entzündung)

Psychische und psychosomatische Störungen und Suchterkrankungen:

Depressive Verstimmungen, Depression

Schlafstörungen

Erschöpfungszustände

Psychovegetatives Syndrom

Unruhezustände

Entgiftungsbehandlung und Therapiebegleitung bei Suchterkrankungen

Bulimie

Adipositas

Urologische Erkrankungen:

Cystitis, Prostatitis

Pyelonephritis

Funktionelle Störungen des Urogenitaltraktes, Reizblase

Harninkontinenz

Enuresis nocturna

Impotenz

Hauterkrankungen:

Urtikaria (Nesselsucht)

Neurodermitis